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In 60 Tagen wissen wir, wer der neue Weltmeister ist !

Langbahn Weltmeisterschaft Finale Mühldorf 30.09.2018

Heute in 2 Monaten ist das WM-Finale von Mühldorf 2018 schon Geschichte und die wichtigen Fragen sind geklärt: Kann Trésarrieu seinen Titel verteidigen, oder gibt es einen neuen Weltmeister, und kommt der etwa aus Deutschland?

ROD2018 7537 smolinski führte das Feld an A

Martin Smolinski ist wieder auf Weltmeisterschaftskurs. Wenige Wochen nach seinem spektakulären Sturz in La Reolé und der damit verbundenen enttäuschenden Punkteausbeute gelang ihm beim 3. Grand Prix im niederländischen Roden ein eindrucksvoller Sieg. Sieben Mal rollte er an diesem Nachmittag ans Startband und in jedem Lauf gelang ihm ein klarer Sieg. In beeindruckender Manier besiegte er sowohl den amtierenden Weltmeister Mathieu Trésarrieu (F) als auch den noch in der WM-Gesamtwertung führenden Dimitri Bergé (F). Im Tagesfinale konnte er sich ausgangs der zweiten Kurve vom Weltmeister absetzen und sich die Maximalpunktzahl 28 sichern. Platz drei ging an den Tschechen Josef Franc, der nur in einem Lauf einen Einbruch zu verzeichnen hatte und am Ende auf 22 Punkte kam. Der eigentliche Verlierer dieses Grand Prix war der frisch gekürte Grasbahn-Europameister Dimitri Bergé. Mit nur 15 Punkten verpasste er sogar den Endlauf und büßte gegenüber Smolinski 13 (!) Wertungspunkte ein. Damit meldete sich der Olchinger wieder im Kampf um den WM-Titel zurück und verdeutlichte, dass die Meisterschaft nur über ihn zu gewinnen ist. Momentan haben die ersten vier des Gesamtklassements reelle Titelchancen, die knappen Abstände sorgen für Hochspannung. Zwei Läufe stehen in der Langbahn-WM noch aus: Am 19. August in Eenrum (NL) und dann das Finale am 30.September beim MSC Mühldorf.

Der Zwischenstand in der WM-Wertung:

  1. Dimitri Bergé (63 Punkte), 2. Mathieu Trésarrieu (59), 3. Martin Smolinski (57), 4. Josef Franc (52), 5. James Shanes (45), 6. Bernd Diener (35). Michael Härtel aus Dingolfing verzeichnet verletzungsbedingt mit einem Grand Prix weniger immerhin 22 Punkte.

 

Foto: Ubbo Bandy